Ein Glühwein zum Jubiläums- und Wahlauftakt
SPD-Ortsverein und Sebastian Cuny luden ein
18. Januar 2026 – Für die Genossen gab es einen doppelten Anlass, sich zum Jahresauftakt zusammenzufinden. Bei Glühwein und Kinderpunsch versammelten sie sich bei winterlichen Temperaturen am Anwesen von Vorstandsmitglied Nicole Carucci am Südring rund um die lodernde Feuerschale, um gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Sebastian Cuny auf ein erfolgreiches Jahr anzustoßen. Der SPD-Ortsverein startete mit dem Umtrunk in das Jahr seines stolzen 125-jähriugen Jubiläums, das am 25. Oktober mit einer Matinee offiziell gefeiert werden soll, gleichzeitig war es der Beginn der „heißen Phase“ im Landtagswahlkampf. So wünschte Cuny seinen Parteifreunden nicht nur alles Gute für das neue Jahr, sondern erhoffte sich auch gemeinsamen Erfolg bei den Landtagswahlen in rund acht Wochen. Hierbei könne er bei seinen zahlreichen Aktivitäten in den letzten Wochen feststellen, dass die Stimmung für die SPD weitaus besser sei als es die Umfragewerte derzeit auswiesen. Die Menschen seien derzeit in Sorge und so gelte es für die Politik, die Lage zu verbessern und die Zukunft positiv zu gestalten. Es sei die tradierte Aufgabe der Sozialdemokratie, das Leben der Menschen besser zu machen. Hierbei unterstrich er die Bedeutung der Kommunalpolitik, weil in den Städten und Gemeinden Politik ganz unmittelbar erlebbar sei.
In seinen fünf Jahren im Landtag habe er eine Regierung erlebt, die sich aus sehr unterschiedlichen Lagern gebildet und zwischenzeitlich ihre Gemeinsamkeiten aufgebraucht habe. Das ehemalige „Musterländle“ sei in vielen Politikfeldern zurückgefallen. Cuny nannte beispielhaft die Themen Kinderbetreuung, Bildungspolitik, Wohnungsbau und Wirtschaftspolitik. Man fordere zur Beseitigung der Defizite gebührenfreie Kitas, eine Unterrichtsgarantie mit mehr und im Grundschulbereich besser bezahlten Lehrkräften und deren Entlastung beispielsweise durch IT-Fachkräfte und Schulsozialarbeit. Nachdem im Land 200.000 bezahlbare Wohnungen fehlten, müsse der soziale Wohnungsbau wieder zu einem Schwerpunkt werden. Statt der bisher 60 Cent, die das Land zu jedem Euro des Bundes zuschieße, wolle man künftig ebenfalls einen Euro investieren. In der Wirtschaftspolitik fordere man eine Transformationsmilliarde für den innovativen und klimagerechten Umbau der Wirtschaft, eine Weiterbildungsinitiative zur Sicherung von Arbeitsplätzen und eine Landesinfrastrukturgesellschaft für den Ausbau und die Sanierung von Straßen, Brücken und Schienen. Schließlich sei es ihm ein besonderes Anliegen gerade auch mit Blick auf die Renten, pflegenden Angehörigen künftig ein sozialversicherungspflichtiges Gehalt in einer Größenordnung von 2.200 Euro zu gewähren, so Cuny, der auch seine Unterstützung für den Neubau des BIZ als zentrales gemeindeübergreifendes Projekt der Bergstraßenkommunen signalisierte.




